German Church in Charlotte

3. Adventsgottesdienst
der Deutschen Kirche in Charlotte am 13.12.2009
Worship service of the German Church in Charlotte
on the 3rd Sunday in Advent, December 13th, 2009 
 
Am 13. Dezember 2009 um 17.00 Uhr haben die neuen KonfirmandInnen
der Deutsche Kirche in Charlotte den 3. Adventsgottesdienst mitvobereitetund gestaltet.
Nach dem Gottesdienst gab Gelegenheit, bei einem festlichen Potluck Abendessen
die Southpark Christian Kirchgemeinde kennenzulernen!
Wir haben dort deutsche weihnachtliche Lieder gesungen
bis der Santa Klaus kam und den Kindern schöne Sachen mitbrachte.
 

Pastor Enrico Leicht zündet die 3. Kerze am Adventskranz an.

 

 Die neue KonfirmandInnen gestalten den Gottesdienst mit dem Thema:

Liebe ist nicht nur ein Wort.

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Die Geschichte vom barmherzigen Samariter

Und siehe, da stand ein Schriftgelehrter auf, versuchte ihn und sprach: Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe? Er aber sprach zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben? Was liest du? Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt3, und deinen Nächsten wie dich selbst« (5.Mose 6,5; 3.Mose 19,18). Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet; tu das, so wirst du leben. Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesus: Wer ist denn mein Nächster? Da antwortete Jesus und sprach: Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab nach Jericho und fiel unter die Räuber; die zogen ihn aus und schlugen ihn und machten sich davon und ließen ihn halb tot liegen. Es traf sich aber, dass ein Priester dieselbe Straße hinabzog; und als er ihn sah, ging er vorüber. Desgleichen auch ein Levit: Als er zu der Stelle kam und ihn sah, ging er vorüber. Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam dahin; und als er ihn sah, jammerte er ihn; und er ging zu ihm, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie ihm, hob ihn auf sein Tier und brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn. Am nächsten Tag zog er zwei Silbergroschen heraus, gab sie dem Wirt und sprach: Pflege ihn; und wenn du mehr ausgibst, will ich dir's bezahlen, wenn ich wiederkomme. Wer von diesen dreien, meinst du, ist der Nächste gewesen dem, der unter die Räuber gefallen war? Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat. Da sprach Jesus zu ihm: So geh hin und tu desgleichen! (rev. Lutherübersetzung von 1984)
 

Drei Standbilder wurden von den KonfimandInnen erarbeitet und aufgeführt:

1. Standbild: Ein Mensch fällt unter die Räuber

 

Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab nach Jericho und fiel unter die Räuber; die zogen ihn aus und schlugen ihn und machten sich davon und ließen ihn halbtot liegen. Unrecht passiert. Der Überfallene war in dieser Steinwüste dem sicheren Tod ausgesetzt, denn an eine Hilfe in dieser trostlosen Gegend, auf diesem nicht eben häufig begangenen Weg war so gut wie aussichtslos. Wird er jetzt sterben?

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2. Standbild: Die anderen sehen weg.

Es traf sich aber, dass ein Priester dieselbe Straße hinab zog; und als er ihn sah, ging er vorüber. Desgleichen auch ein Levit: als er zu der Stelle kam und ihn sah, ging er vorüber. Warum helfen sie dem Verletzten nicht? Was hindert sie? Haben sie Angst, während ihres Aufenthalts bei dem Verwundeten ebenfalls überfallen zu werden. Vielleicht haben sie es eilig?

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3. Standbild: Einer hilft dem anderen.

Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam dahin; und als er ihn sah, jammerte er ihn und er ging zu ihm, goss Ölund Wein auf seine Wunden und verband sie ihm, hob ihn auf sein Tier und brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn. Der Samariter war es, der geholfen hat - Ein Ausländer, sogar ein Feind. Ein Mensch, dem man besser aus dem Weg geht, ein Mensch, mit dem man nichts, aber auch gar nichts zu tun haben will. Dieser Ausländer hatte Mitleid.

Liebe soll nicht nur ein Wort bleiben, das will uns Jesus lehren.

Es ist ein Licht in der Welt, an das man sich halten kann in allem, was im Leben geschieht, selbst wenn es dunkel um einen wird.

Und dieses Licht ruft uns immer wieder zu: Passt auf! Lebt mehr Liebe, mehr Vergebung, mehr Güte und Mitmenschlichkeit untereinander!

 

...bei den Fürbitten

 

Fotos: Annah Leicht